Der Härtetest: Fit für die Serie.

Wir überlassen nichts dem Zufall!

»Belgischer Block«, Waschbrettstrecke, Schlaglochzone,…

Der sogenannte „belgische Block“ ist eine international bekannte Teststrecke, die auf fast allen Prüffeldern für Automobile anzutreffen ist. Die Strecke ist mit unregelmäßigen, teilweise abgesenkten Steinen und Schlaglöchern gepflastert und prüft die Federungseigenschaften sowie die Dauerhaltbarkeit von Fahrgestellteilen.

Die „Waschbrettstrecken“ sind mit cosinus- und sinusförmigen Betonwellen versehen. Die Wellen einer Fahrspur sind mit einer um 90 Grad phasenverschobenen Spur gleicher Art auf einem Parallelstreifen kombiniert. Die starre Ausführung der Wellen aus Beton verursacht natürlich weit größere Rüttelbeanspruchungen, als dies bei elastischem Naturboden der Fall ist. Diese Strecke lässt Schwachstellen eines Fahrzeugs schon nach kurzer Fahrzeit erkennen.

Im Parcours folgen jetzt noch unterschiedliche Schlaglochzonen und eine Bremsstrecke, die, mit Wasser berieselt, auch für Schleuderversuche genutzt wird. Eine große, vollständig ebene Betonplatte, auch Lenkkraftmess- oder Schleuderplatte genannt, dient dazu, die Grenzwerte bei extremen Lenkradeinschlägen und maximalen Fahrgeschwindigkeiten zu ermitteln, unter denen das Fahrzeug kleine Kurvenradien noch sicher durchfahren kann.

Nach Fertigstellung der Fahrzeuge durchläuft jedes Reisemobil die hauseigene Teststrecke und eine Beregnungshalle, bevor der Kunde es in Empfang nehmen kann. Dabei geht es für die Fahrzeuge auf anspruchsvolle Streckenabschnitte mit unterschiedlichen Fahrbahnbelägen, die die Sicherheit und das Fahrverhalten (Bremsen, Anzug, Laufruhe) von Fahrwerk und Aufbau prüfen.

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